Born to be wild – Wie sich Kinder schlau radeln!

Mit dem Fahrrad entdecken Kinder die Welt, sie erleben Abenteuer, sind in der Gruppe unterwegs und erfahren die Natur. Kein Wunder, dass das Fahrrad bei Kindern auf dem Wunschzetteln zum Geburtstag oder zu Weihnachten stets auf den vorderen Plätzen rangiert. Doch Radfahren punktet nicht nur bei den Kindern, weil es Spaß macht, auch Fachleute freuen sich über den pedalierenden Nachwuchs: Denn Kinder, die körperlich aktiv sind, stärken ihre Muskulatur und das Herz-Kreislaufsystem.
Fahrrad fahren verbessert das Körpergefühl, macht Kinder selbstbewusster und die Koordination der Bewegung trainiert auch noch das Gehirn; die Zellen sind besser verschaltet und damit leistungsfähiger. Das hilft nicht nur beim Sport, sondern in allen Lebensbereichen.

Kinder und Fahrrad
Das Fahrrad ist für Kinder und Jugendliche nicht nur Spielzeug und Verkehrsmittel – sondern Schlüssel zur Mobilität, die wiederum essentiell für das Erlernen wichtiger Fähigkeiten und Entwicklungen wie Geschicklichkeit und Körpererfahrung/-gefühl sind, fasst Prof. Dr. Christine Ahrend, Verkehrsforscherin an der TU Berlin, zusammen. Fachleute warnen Eltern deshalb vor übertriebener Vorsicht: „Weder Jungen noch Mädchen dürfen in ihrer Mobilität aufgrund der elterlichen Angst vor verschmutzter Kleidung oder kleineren Schürfwunden über Gebühr eingeschränkt werden“, warnt Lilo Franzen von der Bonner Fahrradschule (www.lilofranzen.de). Zudem entwickeln sich PC und Konsolenspiele mehr und mehr zu „Bewegungskillern“. Das hat Folgen: Egal ob Liegestütze, 6-Minuten-Lauf oder Rumpfbeugen, die Kinder von heute sind motorisch deutlich schwächer als Zehnjährige 1976. Der Leistungsverlust beträgt ca. 20 %. Radfahren hilft, Bewegung und damit Gesundheit sowie Vitalität in den Kinderalltag zu bringen.

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